Portugal steht wegen Gesundheitsversorgung, häuslicher Gewalt und Integration von Flüchtlingen in der Kritik

Portugal steht wegen Gesundheitsversorgung, häuslicher Gewalt und Integration von Flüchtlingen in der Kritik
Foto: Expresso

Portugal steht wegen Gesundheitsversorgung, häuslicher Gewalt und Integration von Flüchtlingen in der Kritik. Bloco de Esquerda fordert Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen, während die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt hoch bleibt.

Die portugiesische Sozialpolitik und der Zugang zur Gesundheitsversorgung stehen nach Entwicklungen in mehreren Schlüsselbereichen weiterhin unter Beobachtung. Die Parlamentspartei Bloco de Esquerda hat einen Entschließungsantrag eingereicht, der die Regierung auffordert, einen raschen und wirksamen Zugang zum Schwangerschaftsabbruch im Rahmen des Nationalen Gesundheitsdienstes zu gewährleisten. Die Initiative folgt auf Warnungen lokaler Patientenausschüsse in Almada und Seixal, dass Eingriffe im Krankenhaus Garcia de Orta gestoppt worden seien, obwohl die regionalen Gesundheitsbehörden die Aussetzung als vorübergehend bezeichneten.

Gleichzeitig richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf die anhaltend hohen Raten häuslicher Gewalt; die Strafverfolgungsbehörden registrieren durchschnittlich 82 Fälle pro Tag.

In einer weiteren gesellschaftlichen Entwicklung wurden die Erfahrungen afghanischer Frauen hervorgehoben, die nach ihrer Flucht vor der Unterdrückung durch die Taliban in Portugal eine neue Heimat gefunden haben, wo sie Sicherheit suchten und sich ihr Leben nach schweren Verboten von Bildung und öffentlichem Leben wieder aufgebaut haben.

Quellen: Diário de Notícias (DN), Expresso, Jornal Económico, RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen