Niederländische Strompreise steigen wegen Dürre, während Textilrecycling-Gesetze in der Kritik stehen

Niederländische Strompreise steigen wegen Dürre, während Textilrecycling-Gesetze in der Kritik stehen
Foto: NRC

Niederländische Strompreise steigen wegen Dürre auf 150-200 Euro pro MWh; Kritik an Textilrecycling-Gesetzen, da Hersteller geringe Gebühren zahlen.

Die Großhandelsstrompreise in den Niederlanden sind auf zwischen 150 und 200 Euro pro Megawattstunde gestiegen, gegenüber etwa 80 Euro im Vormonat, verursacht durch dürrebedingte Kühlwasserknappheit in osteuropäischen Kraftwerken. Der Anstieg trifft insbesondere Verbraucher mit dynamischen Tarifen, deren Preise direkt mit den Marktbedingungen schwanken.

Gleichzeitig wächst die Kritik an der niederländischen Gesetzgebung, die die Kreislaufwirtschaft bei Bekleidungsherstellern durchsetzen soll. Nach den Regeln der erweiterten Herstellerverantwortung sind Modemarken verpflichtet, sich mit Textilabfällen zu befassen. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass Hersteller erhebliche Recyclinginvestitionen umgehen können, indem sie nur minimale Compliance-Gebühren von wenigen Cent pro Artikel zahlen, wodurch die Last der Fast-Fashion-Abfälle weitgehend ungelöst bleibt.

Quellen: NOS (Nederlandse Omroep Stichting), NRC

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    • NRC Vorsichtig NRC reflektiert über die emotionale Belastung und die rasche Entwicklung des Klimajournalismus über fünfundzwanzig Jahre.
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