Niederländische Behörden verhaften mutmaßlichen ShinyHunters-Hacker nach FBI-Datenleck

Niederländische Behörden verhaften mutmaßlichen ShinyHunters-Hacker nach FBI-Datenleck
Foto: BBC News

Niederländische Behörden verhaften einen 24-jährigen Verdächtigen der Gruppe ShinyHunters nach einem mutmaßlichen Datenleck beim FBI mit Daten von rund 38.000 Mitarbeitern.

Die niederländischen Strafverfolgungsbehörden haben einen 24-jährigen Verdächtigen festgenommen, der mutmaßlich mit der Cyberkriminalitätsgruppe ShinyHunters in Verbindung steht. Die Festnahme erfolgt nach Behauptungen des Hacker-Kollektivs, es sei in ein FBI-Jobportal eingedrungen und habe dabei Zugriff auf sensible personenbezogene Daten von rund 38.000 Mitarbeitern der Behörde erlangt.

Berichten zufolge umfassen die kompromittierten Informationen Namen, Wohnadressen, Telefonnummern, Sozialversicherungsnummern, Notfallkontakte und vertrauliche Stellenbeschreibungen. Die Gruppe soll zudem damit gedroht haben, sensible Unterlagen zu veröffentlichen, darunter medizinische und psychiatrische Beurteilungen von Mitarbeitern. Viele FBI-Beschäftigte erfuhren demnach erst durch Medienberichte von dem Sicherheitsvorfall.

Die niederländische Polizei bestätigte die Operation gegen den Verdächtigen, weitere Einzelheiten zu möglichen Auslieferungen oder formellen Anklagen wurden bislang nicht bekannt gegeben.

Quellen: BBC News, ORF.

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