Netanyahu lehnt Trumps Gaza-Friedensvorschlag wegen Hamas-Entwaffnung ab

Netanyahu lehnt Trumps Gaza-Friedensvorschlag wegen Hamas-Entwaffnung ab
Foto: The Guardian

Netanyahu lehnt einen von Trump unterstützten 15-Punkte-Gaza-Friedensvorschlag ab und fordert die vollständige Entwaffnung der Hamas vor einem Truppenabzug.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat einen von US-Präsident Donald Trump unterstützten 15-Punkte-Friedensvorschlag für Gaza offiziell abgelehnt und darauf bestanden, dass israelische Truppen sich nicht aus dem Gebiet zurückziehen werden, bis die Hamas vollständig entwaffnet ist.

In im Fernsehen übertragenen Äußerungen vor seinem Kabinett erklärte Netanyahu, dass "Israel rejects the 15-point document" und bestätigte, dass die Streitkräfte "will not carry out any withdrawal until Hamas is genuinely disarmed." Die Ankündigung erfolgt trotz einer kürzlichen Verringerung israelischer Angriffe nach amerikanischem diplomatischem Druck.

Die Entscheidung unterstreicht wachsende Spannungen zwischen Israel und Washington vor der für den 27. Oktober angesetzten israelischen Parlamentswahl. Netanyahu steht unter Druck von rechtsgerichteten Koalitionspartnern, die Zugeständnisse ablehnen, sowie unter internationalen Forderungen nach einem Waffenstillstand. Unterdessen halten separate regionale Spannungen an, nachdem Berichte über Houthi-Angriffe auf Infrastruktur im Jemen und in Saudi-Arabien bekannt wurden.

Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian, The Herald

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