Netanjahu lehnt US-unterstützten Gaza-Friedensvorschlag formell ab

Netanjahu lehnt US-unterstützten Gaza-Friedensvorschlag formell ab
Foto: France24

Israels Ministerpräsident Netanjahu lehnt den US-unterstützten Friedensvorschlag für Gaza formell ab und bricht damit öffentlich mit Präsident Trump.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat einen von den USA unterstützten 15-Punkte-Friedensvorschlag für Gaza formell abgelehnt und damit öffentlich mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump gebrochen. In einer Kabinettssitzung erklärte Netanjahu, dass das israelische Militär "will not carry out any withdrawal until Hamas is genuinely disarmed" und kündigte an, die Operationen gegen Sicherheitsbedrohungen fortzusetzen.

Die Ablehnung folgt auf Trumps Behauptung eines großen diplomatischen Durchbruchs, nachdem die Hamas Ende letzten Monats dem Rahmen zugestimmt hatte. Trotz der politischen Spannungen zwischen Tel Aviv und Washington berichten Quellen, dass israelische Streitkräfte ihre Offensivoperationen in Gaza unter amerikanischem Druck weitgehend pausiert haben. Netanjahus entschiedene Haltung kommt, während er sich auf die bevorstehende israelische Parlamentswahl am 27. Oktober vorbereitet und dabei die Forderungen seiner rechtsextremen Koalitionspartner gegen die diplomatischen Erwartungen Washingtons abwägt.

Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian, The Herald

Wie Medien es bewerteten

    • Cyprus Mail Vorsichtig Rahmte Netanyahus Ablehnung durch innenpolitischen Wiederwahldruck und Forderungen rechtsextremer Koalitionspartner ein.
    • France24 Skeptisch Betonte die Ablehnung als neuen diplomatischen Bruch zwischen Netanyahu und US-Präsident Donald Trump.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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