Netanjahu lehnt von den USA unterstützten Gaza-Friedensplan ab und fordert Entwaffnung der Hamas

Netanjahu lehnt von den USA unterstützten Gaza-Friedensplan ab und fordert Entwaffnung der Hamas
Foto: The Guardian

Israels Ministerpräsident Netanjahu lehnt den von den USA unterstützten 15-Punkte-Friedensplan für Gaza ab und fordert die vollständige Entwaffnung der Hamas.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat einen von US-Präsident Donald Trump unterstützten 15-Punkte-Friedensplan für Gaza formell abgelehnt und bekräftigt, dass israelische Streitkräfte nicht abziehen werden, bis die Hamas vollständig entwaffnet ist.

In einer Kabinettssitzung am Sonntag erklärte Netanjahu, dass "Israel rejects the 15-point document" (Israel lehnt das 15-Punkte-Dokument ab), das zuvor von der Hamas akzeptiert worden war. Er bestand darauf, dass das Militär "will not carry out any withdrawal until Hamas is genuinely disarmed and will continue to thwart threats" (keinen Abzug durchführen wird, bis die Hamas wirklich entwaffnet ist, und weiterhin Bedrohungen vereiteln wird).

Die Entscheidung unterstreicht die wachsenden strategischen Differenzen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten, obwohl Washington die Initiative als Weg zur Beendigung des Konflikts darstellt. Beobachter merken an, dass Netanjahu vor den für Ende Oktober angesetzten Wahlen innenpolitischen Zwängen ausgesetzt ist und sich zwischen dem Druck rechtsextremer Koalitionspartner und den Forderungen seines wichtigsten internationalen Verbündeten bewegt.

Quellen: Cyprus Mail, France24, STV News, The Guardian, The Herald.

Wie Medien es bewerteten

    • Cyprus Mail Vorsichtig Rahmte Netanyahus Ablehnung durch innenpolitischen Wiederwahldruck und Forderungen rechtsextremer Koalitionspartner ein.
    • France24 Skeptisch Betonte die Ablehnung als neuen diplomatischen Bruch zwischen Netanyahu und US-Präsident Donald Trump.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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