Nepal: Zahl der Todesopfer bei Überschwemmungen steigt auf 95, Hunderte Touristen weiterhin vermisst

Nepal: Zahl der Todesopfer bei Überschwemmungen steigt auf 95, Hunderte Touristen weiterhin vermisst
Foto: NRK

Bei schweren Überschwemmungen und Erdrutschen in Nepal sind mindestens 95 Menschen gestorben. Hunderte Touristen gelten weiterhin als vermisst, während Rettungskräfte mit Hubschraubern im Einsatz sind.

Die Zahl der Todesopfer nach schweren Sturzfluten und Erdrutschen entlang der Himalaya-Grenze zwischen Nepal und Tibet schwankt weiterhin. Die nepalesischen Behörden bestätigten, dass mindestens 95 Menschen gestorben sind, obwohl frühere Opferzahlen zwischen neun und 31 lagen, als Informationen bekannt wurden.

Hunderte Menschen gelten in den betroffenen Tälern weiterhin als vermisst, darunter bis zu 341 ausländische Touristen aus Ländern wie den USA, Großbritannien, Indien und Malaysia. Beamte berichteten, dass ein seismisches Ereignis einen großen Eisabbruch ausgelöst habe, der den Fluss Lhenda Khola aufstaute, bis er in umliegende Siedlungen ausbrach.

Such- und Rettungsaktionen mit Militärhubschraubern sind im Gange, um die zerstörte Infrastruktur zu überwinden und gestrandete Bevölkerungsgruppen zu erreichen. Nepals Premierminister Balendra Shah rief nach der Katastrophe zur nationalen Solidarität auf.

Quellen: Aftenposten, Helsingin Sanomat, Morgunblaðið, NRK, Vísir

Quellen

Frühere Berichterstattung

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