NATO-Kommandeur skizziert Strategie gegen potenzielle russische Bedrohung beim Warschauer Forum

NATO-Kommandeur skizziert Strategie gegen potenzielle russische Bedrohung beim Warschauer Forum
Foto: Breaking Defense

NATO-Oberbefehlshaber Grynkewich stellt beim Warschauer Sicherheitsforum eine Strategie gegen potenzielle russische Aggression vor; polnische Führung fordert höhere Verteidigungsbereitschaft.

Beim Warschauer Sicherheitsforum stellte der Oberste Alliierte Befehlshaber Europa der NATO, General Alexus Grynkewich, einen strategischen Rahmen vor, der darauf ausgelegt ist, potenzieller russischer Aggression entgegenzuwirken. Grynkewich skizzierte einen Ansatz, um eine Invasion zu "block, blunt and break", und warnte, dass jeder Angriff auf das Bündnis sich als "utterly futile" erweisen würde. Er betonte, dass die europäischen Verbündeten das Territorium der Mitgliedstaaten verteidigen würden, selbst wenn Streitkräfte der Vereinigten Staaten in anderen Regionen gebunden wären.

Polnische Vertreter auf der Konferenz bekräftigten die Forderung nach erhöhter Verteidigungsbereitschaft. Ministerpräsident Donald Tusk bezeichnete Russland als ernste Bedrohung und erklärte, Frieden erfordere die Abschreckung von Aggressoren mit allen verfügbaren Kräften. Außenminister Radosław Sikorski sprach sich ebenfalls dafür aus, geopolitischem Druck auf Moskau statt auf Kyjiw auszuüben, um den Krieg in der Ukraine zu beenden.

Quellen: France24, UK Defence Journal, Politico Europe (Defense), Breaking Defense, Bloomberg

Quellen

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