Nahost-Gespräche stocken nach neuen US-Angriffen und wachsenden Forderungen

Nahost-Gespräche stocken nach neuen US-Angriffen und wachsenden Forderungen
Foto: Le Monde

Die von Katar vermittelten Verhandlungen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus stocken nach neuen US-Angriffen und wachsenden Forderungen Washingtons und Teherans.

Die von Katar vermittelten Verhandlungen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus sind nach erneuten militärischen Aktionen und eskalierenden Forderungen sowohl aus Washington als auch aus Teheran ins Stocken geraten. Das US-Zentralkommando bestätigte Luftangriffe auf Raketenwerfer auf der iranischen Insel Larak, die ersten amerikanischen Angriffe auf iranisches Territorium seit einem Monat. Iranische Medien berichteten, dass sechs Marineangehörige bei dem Angriff getötet wurden.

Unterdessen übermittelte der iranische Außenminister Abbas Araghchi dem US-Gesandten Steve Witkoff die Bedingungen Teherans und forderte ein sofortiges Ende der US-Seeblockade, die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte und ein Ende regionaler Konflikte. Die Aussichten auf eine rasche Einigung trübten sich weiter ein, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, Washington werde von Iran finanzielle Entschädigung für historische Opfer verlangen. Trotz dieses Rückschlags erklärten katarische Beamte, die diplomatischen Gespräche blieben aktiv, um die Differenzen zu überbrücken.

Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération, RTBF Info.

Wie Medien es bewerteten

  • 1. Okt. 2026, 07:00 UTC
    • Le Monde Vorsichtig Betonte die laufenden diplomatischen Bemühungen Katars und mögliche Fortschritte in Richtung einer bilateralen Einigung.
    • Libération Skeptisch Stellte Trumps Forderung nach finanzieller Entschädigung durch Iran als Grund dafür dar, dass eine schnelle Einigung unwahrscheinlich sei.
    • Le Monde Vorsichtig Hebt Aussagen katarischer Vermittler hervor, wonach ein Durchbruch zwischen Washington und Teheran unmittelbar bevorstehen könnte.
    • Libération Skeptisch Betont, dass Trumps Forderung nach finanzieller Entschädigung durch Iran eine schnelle diplomatische Lösung unwahrscheinlich macht.
    • Libération Skeptisch Betonte, dass Donald Trumps Forderung nach finanzieller Entschädigung eine rasche diplomatische Einigung zwischen Washington und Teheran höchst unwahrscheinlich mache.
    • Le Monde Vorsichtig Hob Erklärungen der katarischen Vermittlung hervor, denen zufolge die Gespräche aktiv waren und ein möglicher Durchbruch weiterhin möglich blieb.
    • Libération Skeptisch Rahmte Trumps Forderung nach iranischer Entschädigung als großes Hindernis ein, das eine schnelle diplomatische Einigung höchst unwahrscheinlich mache.
    • Le Monde Vorsichtig Hob die laufenden katarischen Vermittlungsbemühungen und mögliche Fortschritte in Richtung einer US-iranischen Vereinbarung hervor.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen