Nachzählung bei Berliner Landtagswahl bringt AfD ein Mandat – Wählertrends gehen auseinander

Nachzählung bei Berliner Landtagswahl bringt AfD ein Mandat – Wählertrends gehen auseinander
Foto: FAZ

Nachzählung in Spandau: AfD-Kandidat Tommy Tabor erhält Direktmandat, das zunächst der CDU zugesprochen wurde. Berlins Wählertrends gehen auseinander.

Nach einer Nachzählung in einem Spandauer Wahlbezirk sicherte sich der AfD-Kandidat Tommy Tabor ein Direktmandat, das ursprünglich wegen eines Übertragungsfehlers der CDU zugesprochen worden war. Die Korrektur verringerte die Gesamtzahl der Sitze im Berliner Abgeordnetenhaus um fünf.

Der gesamte Verlauf der Landtagswahl verdeutlichte gegensätzliche Wählerdynamiken in der Hauptstadt. Umfragen sahen Die Linke mit 22 Prozent der Stimmen an der Spitze, was vor allem auf starke Unterstützung unter jüngeren Wählern zurückzuführen war. Zugleich blieb die Wahlbeteiligung von Einwohnern mit Migrationshintergrund in Gebieten wie Neukölln vergleichsweise niedrig. Einige junge Wähler türkischer Herkunft zeigten jedoch Interesse, die AfD zu unterstützen, und verwiesen auf Bedenken hinsichtlich öffentlicher Ordnung, Kriminalität und wirtschaftlicher Stabilität.

Quellen: Correctiv, Die Zeit, DW, FAZ, Tagesschau

Quellen

Frühere Berichterstattung

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