Montenegro treibt Verwaltungsreform trotz Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof voran

Montenegro verabschiedet Gesetz zur Verwaltungsreform, während 138 Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig sind.
Das Ministerium für öffentliche Verwaltung Montenegros hat das Gesetz über lokale Beamte und Angestellte verabschiedet, eine Maßnahme, die darauf abzielt, berufliche Qualifikationen gegenüber politischen Zugehörigkeiten in der kommunalen Verwaltung zu priorisieren. Der Minister für öffentliche Verwaltung, Marash Dukaj, betonte den Fokus auf leistungsbezogene Beschäftigung und kritisierte zugleich Ratsmitglieder in Pljevlja, die ihre verfassungsmäßigen Befugnisse überschritten hätten.
Gleichzeitig wird berichtet, dass 138 Klagen gegen Montenegro vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg anhängig sind. Angesichts dieser rechtlichen Herausforderungen wurde der montenegrinische Beamte Đuković während einer Konferenz in Berlin zum Vizepräsidenten des Netzwerks der Koordinatoren für die Vollstreckung von Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gewählt.
Quellen: Dan.