Moldau treibt Regeln für öffentliche Gesundheit voran – Widerstand der Industrie und Prüfung der Behörde

Moldau treibt Regeln für öffentliche Gesundheit voran – Widerstand der Industrie und Prüfung der Behörde
Foto: Ziarul de Gardă

Moldauische Behörden und Industrie streiten über Gesundheitsreformen, strengere Tabakregeln und eine geplante Verbrauchsteuer auf gesüßte Getränke; Prüfbericht deckt Mängel bei Arzneimittelagentur auf.

Moldauische Behörden und Vertreter der Industrie geraten über Gesundheitsreformen, regulatorische Verschärfungen und vorgeschlagene Steuermaßnahmen aneinander. Das Parlament billigte in erster Lesung einen Gesetzentwurf, der strengere Verpackungswarnungen und Berichtspflichten für Tabakerzeugnisse und elektronische Zigaretten einführt. Gleichzeitig äußerten Vertreter des öffentlichen Gesundheitswesens Bedenken wegen der Einführung von Nikotinbeuteln durch Philip Morris vor einem ab Juni 2026 geltenden gesetzlichen Verbot; der Hersteller argumentiert, der Verkauf bleibe bis Juni 2027 legal.

Zugleich deckte eine Inspektion des Gesundheitsministeriums bei der Agentur für Arzneimittel und Medizinprodukte kritische administrative Mängel auf, darunter über 1.200 liegengebliebene Registrierungsakten und Sicherheitslücken im staatlichen Register. Unterdessen forderten Hersteller alkoholfreier Getränke die Regierung auf, eine für 2027 geplante Verbrauchsteuer von 1,60 Lei pro Liter auf gesüßte und Energy-Getränke zu streichen, und warnten, die Abgabe könnte die Einzelhandelspreise um bis zu 34 Prozent erhöhen und Arbeitsplatzverluste auslösen.

Quellen: Moldova1, Newsmaker, Point, Ziarul de Gardă.

Wie Medien es bewerteten

    • Ziarul de Gardă Kritisch Stellte das Vorgehen von Philip Morris als Versuch dar, rechtliche Schlupflöcher auszunutzen und Regierungsentscheidungen zu verbotenen Nikotinbeuteln zu beeinflussen.
    • Ziarul de Gardă Kritisch Beleuchtet kritisch die rechtliche Auslegung von Philip Morris, Nikotinbeutel vor einem bevorstehenden Verbot zu verkaufen.
    • Newsmaker Vorsichtig Hebt die Warnungen der Getränkehersteller vor wirtschaftlichen Schäden und Preiserhöhungen durch vorgeschlagene Verbrauchsteuern hervor.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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