Moldau protestiert gegen russische Wahlpläne in Transnistrien und ergreift innenpolitische Maßnahmen

Nexus Europa Redaktion
Moldau protestiert gegen russische Wahlpläne in Transnistrien und ergreift innenpolitische Maßnahmen
Foto: Ziarul de Gardă

Moldau verurteilt russische Wahlpläne in Transnistrien, führt Getreideimportlizenzen wieder ein, startet Kampagne gegen Nikotinbeutel und beschlagnahmt illegale Zigaretten.

Das Außenministerium der Republik Moldau hat die russischen Pläne verurteilt, für die September-Parlamentswahlen nicht genehmigte Wahllokale in Transnistrien zu eröffnen, und bezeichnete diesen Schritt als Eingriff in die nationale Souveränität.

Im Inland kündigte Premierminister Vasile Tofan an, dass das Kabinett empfehlen werde, die vorübergehende Einfuhrgenehmigung für Getreide bis zum 31. Oktober wieder einzuführen, um die einheimischen landwirtschaftlichen Erzeuger zu schützen, wobei er die damit verbundenen wirtschaftlichen Abwägungen einräumte.

Im Bereich der Regulierung starteten Gesundheits- und Bildungsbehörden eine Aufklärungskampagne zum Konsum von Nikotinbeuteln durch Jugendliche. Die Initiative folgt auf Kontroversen um Philip Morris, das das Produkt kurz vor einem gesetzlichen Verbot auf den Markt gebracht hatte.

Darüber hinaus beschlagnahmten Strafverfolgungsbehörden im Norden Moldaus bei Razzien gegen einen regionalen Schmugglerring fast 1,9 Millionen illegale Zigaretten.

Quellen: HotNews, Moldova1, Newsmaker, Point, Ziarul de Gardă

Wie Medien es bewerteten

    • Ziarul de Gardă Kritisch Stellte das Vorgehen von Philip Morris als Versuch dar, rechtliche Schlupflöcher auszunutzen und Regierungsentscheidungen zu verbotenen Nikotinbeuteln zu beeinflussen.
    • Ziarul de Gardă Kritisch Beleuchtet kritisch die rechtliche Auslegung von Philip Morris, Nikotinbeutel vor einem bevorstehenden Verbot zu verkaufen.
    • Newsmaker Vorsichtig Hebt die Warnungen der Getränkehersteller vor wirtschaftlichen Schäden und Preiserhöhungen durch vorgeschlagene Verbrauchsteuern hervor.
    • Ziarul de Gardă Kritisch Nahm den Tabakriesen Philip Morris kritisch unter die Lupe, weil er rechtliche Schlupflöcher nutze, um Nikotinbeutel vor einem bevorstehenden Verbot zu verkaufen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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