Mitgliedstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs entlassen Chefankläger Karim Khan wegen Missbrauchsvorwürfen

Mitgliedstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs entlassen Chefankläger Karim Khan wegen Missbrauchsvorwürfen
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Die Mitgliedstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs haben am Freitag beschlossen, Chefankläger Karim Khan aufgrund von Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens zu entlassen.

Die Mitgliedstaaten des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) haben am Freitag beschlossen, Chefankläger Karim Khan aufgrund von Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens zu entlassen.

Die Entscheidung erfolgt, nachdem Vorwürfe des Fehlverhaltens gegen Khan zu anhaltenden Spannungen innerhalb des in Den Haag ansässigen Gerichtshofs geführt hatten, wo die Angelegenheit in den letzten zwei Jahren ein ernstes Problem darstellte. Khan, der das Amt des Chefanklägers im Juni 2021 übernahm, leitete während seiner Amtszeit mehrere prominente internationale Fälle. Die ICC-Mitgliedstaaten leiteten seine Entlassung im Rahmen ihrer Aufsichtspflichten bezüglich der Governance und der ethischen Standards des Gerichtshofs ein. Weitere Informationen zur vorläufigen Leitung der Anklagebehörde wurden noch nicht bekannt gegeben.

Quellen: NRC

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