Microsoft-Manager nannte OpenAIs Trainingsmethoden einen "astounding theft", wie Gerichtsunterlagen zeigen

Gerichtsunterlagen zeigen: Ein Microsoft-Manager nannte OpenAIs Trainingsmethoden für ChatGPT einen "astounding theft" und sprach vom größten Diebstahl geistiger Arbeit der Geschichte.
Gerichtsunterlagen, die The New York Times und 11 weitere Verlage in ihrer Klage gegen OpenAI und Microsoft eingereicht haben, offenbaren interne Kritik an den Datensammelpraktiken. Den Dokumenten zufolge bezeichnete der Direktor für angewandte Wissenschaft bei Microsoft die Methoden von OpenAI zum Training von ChatGPT zuvor als "astounding theft, of unprecedented proportions" und deutete an, es könnte "the largest theft of work in human history" sein.
Der laufende Rechtsstreit dreht sich um den Vorwurf, dass die Technologieunternehmen Millionen urheberrechtlich geschützter Nachrichtenartikel ohne Zustimmung oder Vergütung genutzt hätten, um Modelle der künstlichen Intelligenz zu trainieren. Die Kläger argumentieren, dass diese Praktiken das Geschäftsmodell der Verlagsbranche untergraben, während Medieninhalte für die kommerzielle KI-Entwicklung verwendet werden.
Quellen: El Mundo.