Menschenrechtskrise in Afghanistan und Iran verschärft sich, während Hilfskonvoi Kabul erreicht

Menschenrechtskrise in Afghanistan und Iran verschärft sich, während Hilfskonvoi Kabul erreicht
Foto: RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Fünf Jahre nach der Taliban-Herrschaft verschärft sich die humanitäre Krise in Afghanistan, während im Iran eine junge Frau hingerichtet wird, die sich gegen sexuellen Missbrauch wehrte.

Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban in Kabul steht Afghanistan weiterhin vor einer sich verschärfenden humanitären und menschenrechtlichen Notlage, wobei Frauen die Hauptlast tragen.

Ermittlungen zu mehr als 200 Femizid-Fällen zeigen eine weit verbreitete Straflosigkeit für die Täter, nachdem die Generalstaatsanwaltschaft, die solche Verbrechen zuvor erfasst hatte, 2023 abgeschafft wurde. Neben institutionellen Beschränkungen für die Beschäftigung und Bewegungsfreiheit von Frauen sind inzwischen fast 40 Prozent der Afghanen auf dringende humanitäre Hilfe angewiesen. Um die Engpässe zu lindern, bestätigten die Vereinten Nationen, dass ein internationaler Konvoi mit über 700 Hilfslastwagen trotz geschlossener Grenzen aus Pakistan einreiste.

Unterdessen berichteten Menschenrechtsbeobachter im Nachbarland Iran über die Hinrichtung der 24-jährigen Marzieh Neyri, die sich sexuellem Missbrauch widersetzt hatte, und wiesen auf strenge rechtliche Hürden hin, mit denen Opfer häuslicher Gewalt nach islamischen Vergeltungsgesetzen konfrontiert sind.

Quellen: Diário de Notícias (DN), Expresso, Expresso das Ilhas, Jornal Económico, RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Quellen

Frühere Berichterstattung

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