Massenbegräbnis in Gaza, während Jordanien vor Bedrohung des Jerusalemer Tempelbergs warnt

Massenbegräbnis in Gaza, während Jordanien vor Bedrohung des Jerusalemer Tempelbergs warnt
Foto: The Guardian

Massenbegräbnis in Gaza für 112 Tote, Jordanien warnt vor israelischer Übernahme des Tempelbergs, Trump-Friedensrat bekräftigt israelische Präsenz bis zur Entwaffnung der Hamas.

In Gaza-Stadt fand ein Massenbegräbnis für 112 Palästinenser statt, überwiegend Frauen und Kinder, deren Leichen kürzlich aus den Trümmern eines israelischen Luftangriffs vom November 2023 im Stadtteil Sabra geborgen wurden. Rettungsteams hatten zwei Wochen gebraucht, um die Opfer, die größtenteils zwei Großfamilien angehörten, aus den zerstörten Wohngebäuden zu bergen.

Gleichzeitig berief Jordanien ein Dringlichkeitstreffen der Außenminister der arabischen und islamischen Staaten ein, um über eine von ihm als "unmittelbar" bezeichnete Gefahr einer israelischen Übernahme des Tempelbergs in Jerusalem zu beraten. Es warnte, dass Verstöße gegen den Status quo einen "religiösen Konflikt" auslösen könnten.

Diese Entwicklungen fallen zusammen mit einer Erklärung des Friedensrats von US-Präsident Donald Trump, die bestätigte, dass israelische Streitkräfte in Gaza bleiben werden, bis die Hamas ihre vollständige Entwaffnung abgeschlossen hat, nachdem der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu Sicherheitsbedenken geäußert hatte.

Quellen: BBC News, Cyprus Mail, STV News, Sweden Herald, The Guardian.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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