Litauens Präsident verteidigt Truppenaufmarsch an der Grenze und spricht Verteidigungslücken an

Litauens Präsident verteidigt Truppenaufmarsch an der Grenze und spricht Verteidigungslücken an
Foto: 15min

Litauens Präsident Gitanas Nausėda verteidigt den Truppenaufmarsch an der Grenze zu Russland als Vorsichtsmaßnahme und räumt Lücken in der Luftverteidigung sowie Verzögerungen bei Drohnenprojekten mit der Ukraine ein.

Litauens Präsident Gitanas Nausėda hat die Bürger angesichts verstärkter militärischer Aufmärsche entlang der Grenze des Landes zu Russland dazu aufgerufen, nicht in Panik zu verfallen, und die Maßnahmen als notwendige Vorsichtsmaßnahmen bezeichnet. In einer Rede zur nationalen Sicherheit betonte Nausėda, "it is better to observe even excessive caution", um mögliche Provokationen abzuschrecken, statt erst nach einem Zwischenfall zu reagieren.

Über die Grenzüberwachung hinaus räumte der Präsident umfassendere Schwachstellen in der nationalen Verteidigung ein und gab zu, dass die Luftverteidigungsfähigkeiten Litauens nach wie vor unzureichend seien, und verwies auf Verzögerungen bei gemeinsamen Drohnenherstellungsinitiativen mit der Ukraine. Nausėda äußerte zudem tiefe Frustration über jüngste interne Kontroversen im Verteidigungsministerium und warnte, dass der Reputationsschaden für die Streitkräfte fortbestehen könnte. Darüber hinaus forderte er nach den jüngsten schweren Stürmen eine stärkere zivile Notfallvorsorge.

Quellen: 15min, LSM.

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