Litauen und Tschechien untersuchen hybride Kranz-Drohungen gegen Rüstungsfirmen

Nexus Europa Redaktion
Litauen und Tschechien untersuchen hybride Kranz-Drohungen gegen Rüstungsfirmen
Foto: 15min

Litauen und Tschechien untersuchen hybride Drohungen gegen Rüstungsfirmen, bei denen Trauerkränze abgelegt wurden; Verdächtiger in Litauen festgenommen.

Die litauischen und tschechischen Behörden untersuchen jüngste hybride Operationen gegen Rüstungsproduktionsstätten, bei denen Trauerkränze vor Firmengeländen abgelegt wurden. In Litauen nahm die Polizei einen Verdächtigen fest, nachdem ein Rüstungsmanager die Tat als direkte Einschüchterung nach früheren Cyberangriffen bezeichnet hatte. Sicherheitsdienste im gesamten Baltikum hatten Rüstungsfirmen zuvor vor möglichen Provokationen gewarnt, die vom russischen Staat unterstützt werden.

Gleichzeitig verfolgen europäische Sicherheitsbehörden Bedrohungen, die mit tschetschenischen paramilitärischen Gruppen in Verbindung stehen, die mit Ramsan Kadyrow verbunden sind. Ursprünglich 2000 als präsidiale Schutzeinheit gegründet, haben sich diese Streitkräfte zu transnationalen Netzwerken ausgeweitet, die mit gewalttätigen Angriffen und gezielten Attentaten auf tschetschenische Dissidenten in Österreich, Polen und Schweden in Verbindung gebracht werden. Die Ermittlungen zu beiden Aktivitäten – hybride Kriegsführung und Sicherheit von Dissidenten – dauern an.

Quellen: 15min, LSM

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