Linksblock fordert garantierten Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in Portugal nach Aussetzung des Krankenhausdienstes

Linksblock fordert garantierten Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen in Portugal nach Aussetzung des Krankenhausdienstes
Foto: Expresso

Der portugiesische Linksblock fordert einen garantierten Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen im Nationalen Gesundheitsdienst, nachdem das Krankenhaus Garcia de Orta den Dienst eingestellt hat. Die Initiative fällt mit Daten zu häuslicher Gewalt und Migrationszahlen zusammen.

Der portugiesische Linksblock hat eine parlamentarische Entschließung eingebracht, die die Regierung auffordert, einen raschen Zugang zu freiwilligen Schwangerschaftsabbrüchen im Nationalen Gesundheitsdienst zu gewährleisten. Die Initiative folgt auf Aussagen lokaler Patientengremien, die berichteten, dass das Krankenhaus Garcia de Orta in Almada den Dienst "discontinued" habe. Die Gesundheitsverwaltung betonte, die Unterbrechung sei nur eine "temporary suspension".

Der Gesetzesvorstoß fällt mit nationalen Daten zusammen, die anhaltende soziale Verwundbarkeiten zeigen: Die Behörden registrierten über 14.000 Fälle häuslicher Gewalt, was durchschnittlich 82 Meldungen pro Tag im ganzen Land entspricht. Inzwischen feierten acht afghanische Frauen, die der Taliban-Herrschaft entkommen waren, ein Jahr der Neuansiedlung in Portugal.

In der regionalen Migration dokumentierte die Internationale Organisation für Migration einen Rückgang der Ankünfte auf der westafrikanischen Atlantikroute um 78 Prozent Anfang 2026 und führte diese Veränderung auf verstärkte Grenzkontrollen zwischen Senegal und Mauretanien zurück.

Quellen: Diário de Notícias (DN), Expresso, Expresso das Ilhas, Jornal Económico, RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Quellen

Frühere Berichterstattung

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