Liechtenstein untersucht Diebstahl von 31.000 Firmenunterlagen

Liechtenstein untersucht Diebstahl von 31.000 Firmenunterlagen
Foto: Der Standard

Liechtenstein untersucht einen schweren Cybervorfall, bei dem rund 31.000 Datensätze aus dem Register der wirtschaftlich Berechtigten gestohlen wurden.

Das Fürstentum Liechtenstein hat einen schwerwiegenden Cybervorfall erlitten, bei dem etwa 31.000 digitale Datensätze aus dem Register der wirtschaftlich Berechtigten ("Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen") gestohlen wurden. Nach Angaben der Regierung in Vaduz betraf der Vorfall Daten von verschiedenen Unternehmen, Stiftungen und Trusts. Die Behörden bestätigten, dass seit Samstagabend ein Krisenstab zusammenkommt, um die Lage zu bewältigen, Sicherheitsprotokolle zu bewerten und das vollständige Ausmaß des Vorfalls zu erfassen. Bis zum Sonntag sind die Identität und die Motive der Verantwortlichen für den digitalen Einbruch unbekannt. Offizielle Ermittlungen zu dem Vorfall laufen derzeit, und die liechtensteinischen Behörden haben noch keine möglichen Auswirkungen der gestohlenen Datensätze mitgeteilt. Quelle: Der Standard

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Neutral Berichtete sachlich über die Details des Angriffs und die Krisenreaktion der Regierung.
    • Die Zeit Kritisch Stellte den Angriff als ein äußerst schädigendes Datenleck für den Ruf Liechtensteins als sauberer Finanzplatz dar.
    • Finews Alarmiert Stellt den Datendiebstahl als große Cyber-Katastrophe für die Regierung des Fürstentums dar.
    • Die Zeit Kritisch Betonte den schweren Reputationsschaden für Liechtensteins Image als sauberer Finanzplatz.
    • Der Standard Neutral Lieferte sachliche Berichterstattung mit Fokus auf den Krisenstab und die Regierungsankündigungen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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