Kyjiw von neuen Drohnenangriffen getroffen, EU warnt Moskau vor hybriden Bedrohungen

Kyjiw von neuen Drohnenangriffen getroffen, EU warnt Moskau vor hybriden Bedrohungen
Foto: Corriere della Sera

Russische Drohnenangriffe treffen Kyjiw, ukrainische Langstreckenangriffe beschädigen russische Raffinerien, und die EU warnt Moskau nach hybriden Bedrohungen.

Russische Streitkräfte haben eine neue Welle von Drohnenangriffen auf Kyjiw gestartet und mindestens eine Person verletzt, kurz nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen gesprochen hatte. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte eine gezielte Kampagne zur Zerstörung der ukrainischen Energieinfrastruktur.

Gleichzeitig beschädigten ukrainische Langstreckenangriffe mehrere russische Ölraffinerien und verursachten im Inland Kraftstoffengpässe, die Moskau dazu zwangen, Erdölprodukte im Ausland zu kaufen.

Auch innerhalb der Europäischen Union verschärften sich die Sicherheitsbedenken, nachdem deutsche Ermittler zwei Verdächtige nach Explosionsdrohnen-Vorfällen bei Leipzig mit Moskau in Verbindung gebracht hatten. Als Reaktion auf die wachsenden hybriden Bedrohungen richtete die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, eine deutliche Warnung an Moskau und erklärte: "We do not tolerate attacks on EU soil", und bekräftigte die Bereitschaft zu reagieren.

Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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