Kreml verschärft Rhetorik gegen Norwegen, während ukrainische Drohnen Moskauer Ölanlagen angreifen

Kreml verschärft Rhetorik gegen Norwegen, während ukrainische Drohnen Moskauer Ölanlagen angreifen
Foto: Aftenposten

Der Kreml verschärft seine Rhetorik gegen Norwegen nach NATO-Übungen und der Beschlagnahme eines russischen Schiffes. Norwegens Regierungschef Støre ruft zur Vorbereitung ohne Angst auf. Ukrainische Drohnen griffen Ölanlagen bei Moskau an.

Die Rhetorik des Kremls gegen Norwegen hat sich nach jüngsten NATO-Militärübungen und der Beschlagnahme eines russischen Schiffes verschärft; Moskau bezeichnet Oslo als Sicherheitsbedrohung. Die norwegische Führung, darunter Ministerpräsident Jonas Gahr Støre, hat die Bevölkerung dazu angehalten, vorbereitet zu bleiben, ohne der Angst nachzugeben. Unterdessen führten ukrainische Streitkräfte nächtliche Drohnenangriffe auf große Ölanlagen bei Moskau durch; ukrainische Quellen behaupten, dadurch seien mehr als die Hälfte der russischen Raffineriekapazität lahmgelegt worden. Analysten stellen fest, dass Moskau zwar weiterhin in der Lage ist, seinen Militäreinsatz in der Ukraine zu verlängern, sein strategischer Handlungsspielraum jedoch schrumpft. Kommentatoren merken zudem an, dass europäische Sicherheitsziele zwangsläufig eine Niederlage Russlands erfordern, da Moskau offenbar zunehmend bereit ist, höhere Risiken in Kauf zu nehmen, um seine territorialen Ambitionen zu erreichen.

Quellen: Aftenposten, Berlingske, Dagens Næringsliv, TV 2 Nyheter, VG

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