Kreml verschärft Rhetorik gegen Norwegen nach ukrainischen Angriffen nahe Moskau

Kreml verschärft Rhetorik gegen Norwegen nach ukrainischen Angriffen nahe Moskau
Foto: Aftenposten

Ukrainische Drohnenangriffe treffen eine große Ölraffinerie bei Moskau; der Kreml verschärft seine Rhetorik gegen Norwegen.

Ukrainische Drohnenangriffe auf eine große Ölraffinerie in Moskau haben Berichten zufolge mehr als die Hälfte ihrer Kapazität beeinträchtigt und damit die wachsende Reichweite Kiews in die russische Energieinfrastruktur unterstrichen. Die Angriffe fallen mit eskalierenden diplomatischen Spannungen zwischen Moskau und Oslo zusammen, nachdem russische Vertreter und Präsident Wladimir Putin Norwegen nach jüngsten NATO-Manövern und der Beschlagnahme eines russischen Schiffs "state terrorism" vorgeworfen hatten. Als Reaktion darauf haben norwegische Politiker die Bevölkerung zu Wachsamkeit ohne Panik aufgerufen. Europäische Sicherheitsanalysten stellen fest, dass Russland zwar weiterhin über die logistischen Fähigkeiten verfügt, seinen Kriegsanstrengungen aufrechtzuerhalten, seine strategischen Optionen sich jedoch verengen. Da die europäische Politik grundsätzlich darauf ausgerichtet ist, einen russischen Sieg zu verhindern, warnen Beobachter, dass Moskau eine höhere Toleranz für operationelle Risiken zeigt, um seine strategischen Ziele zu erreichen.

Quellen: Aftenposten, Berlingske, Dagens Næringsliv, TV 2 Nyheter, VG

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