Kreml verschärft Kontrolle vor der Parlamentswahl angesichts wachsender öffentlicher Besorgnis

Russland verschärft die Kontrollen vor der Parlamentswahl, während die Besorgnis über Mobilmachung und politische Nachfolge wächst.
Die russischen Behörden verschärfen die innerstaatlichen Kontrollen vor den bevorstehenden Parlamentswahlen, angesichts erhöhter öffentlicher Besorgnis und langfristiger Unsicherheiten in der Regierungsführung. Eine jüngste Welle der Repression führte zum Verbot der kriegsgegnerischen Partei Jabloko und zu einer elfjährigen Haftstrafe für den führenden Politiker Lew Schlosberg.
Trotz offizieller Dementis hat die weit verbreitete Sorge über eine mögliche militärische Mobilmachung nach der Wahl einige Bürger veranlasst, Vermögenswerte zu liquidieren und Reisen ins Ausland zu planen. Dieser innenpolitische Druck fällt mit politischen Risiken im Spätsommer und ungelösten Fragen zur politischen Nachfolge des 73-jährigen Präsidenten Wladimir Putin zusammen. Gleichzeitig beobachtet Moskau weiterhin genau die vorgezogenen Wahlen in Serbien und äußert Besorgnis über mögliche ausländisch beeinflusste politische Veränderungen auf dem Balkan.
Quellen: Avaz, Danas, Klix, N1, Vijesti
Quellen
- Avaz — Strah u Rusiji: Građani prodaju imovinu i spremaju bijeg
- Vijesti — Kriza u najavi: Ko će voditi Rusiju poslije Putina?
- Klix — Putinova čistka pred izbore: Zabranjena jedina antiratna stranka, lider osuđen na 11 godina zatvora
- Danas — CNN analizira: U Rusiji je „crni avgust“, ali Putin gura pod tepih krizu ovog leta
- N1 — Zašto se Kremlj toliko bavi izborima u Srbiji: Strah od promene vlasti i priča o "obojenoj revoluciji“
Frühere Berichterstattung
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