Kiew und Moskau liefern sich schwere Angriffe, während die Zahl der zivilen Todesopfer steigt

Kiew und Moskau liefern sich schwere Angriffe, während die Zahl der zivilen Todesopfer steigt
Foto: Corriere della Sera

Bei russischen Luftangriffen auf Kiew und Umgebung wurden mindestens 17 Menschen getötet. Die Ukraine reagierte mit Drohnenangriffen auf die Krim und andere Ziele. Derweil warnt Trump vor der Weitergabe von Patriot-Technologie.

Bei russischen Luftangriffen auf Kiew und umliegende Regionen sind nach Angaben ukrainischer Beamter mindestens 17 Menschen getötet und 44 verletzt worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wiederholte seine Forderung nach westlichen Abfangraketen und erklärte, dass stärkere Luftverteidigung "could have saved the life of those who were killed today." Gleichzeitig griffen russische Streitkräfte Hafeninfrastruktur in Odessa an und warfen Gleitbomben auf Saporischschja.

Als Vergeltungsmaßnahmen trafen ukrainische Drohnen die Krim, Belgorod und Gelendschik, wobei 12 Zivilisten getötet wurden, darunter drei Kinder. Bei separaten Angriffen in der Nähe von Moskau gab es fünf Todesopfer, während ein Selbstmordanschlag vor einem Veranstaltungsort in Moskau auf den Chef der russischen Luftwaffe zielte.

Abseits des Schlachtfelds enterte die italienische Marine einen mutmaßlichen Tanker der russischen Schattenflotte in der Nähe von Pantelleria. Politisch warnte der ehemalige US-Präsident Donald Trump davor, Geheimnisse der Patriot-Raketentechnologie zu teilen. Inzwischen wurden aus Russland Berichte über betrügerische Ehen bekannt, die arrangiert wurden, um Kriegstotenentschädigungen zu erhalten.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica, La Stampa.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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