Journalisten in Serbien und Kosovo bedroht und eingeschränkt

Journalisten in Serbien und Kosovo bedroht und eingeschränkt
Foto: N1

Pressefreiheitsorganisationen in Serbien und Kosovo melden Sicherheitsvorfälle und regulatorische Entwicklungen Anfang August.

Pressefreiheitsorganisationen in Serbien und Kosovo meldeten Anfang August mehrere Vorfälle und regulatorische Entwicklungen.

Der Unabhängige Journalistenverband Serbiens verzeichnete im Juli 19 Sicherheitsvorfälle, darunter zwei körperliche Angriffe und 14 Morddrohungen. Parallel dazu dokumentierte die Slavko-Ćuruvija-Stiftung über 100 verbale Angriffe auf Journalisten durch Regierungs- und Regierungsparteivertreter.

In Belgrad leiteten die Justizbehörden eine Untersuchung ein, nachdem der Filmregisseur Stevan Filipović am 5. August angegriffen worden war. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić verurteilte den Vorfall und forderte eine Strafverfolgung.

Im Kosovo protestierten Mediengruppen, nachdem mehreren serbischsprachigen Medien der Zugang zu einer Parlamentssitzung in Pristina verweigert worden war, obwohl sie Akkreditierungsanträge eingereicht hatten. Unterdessen wiesen serbische Journalistenverbände auf neue Transparenzregeln der Europäischen Union hin, die eine klare Offenlegung verlangen, wenn künstliche Intelligenz zur Erstellung oder Veränderung von Medieninhalten eingesetzt wird.

Quellen: Beta, CDM, Danas, N1, Tanjug.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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