Italien steht im September vor Verkehrsbelastungen durch steigende Kraftstoffpreise und geplante Streiks

Italien steht im September vor Verkehrsbelastungen durch steigende Kraftstoffpreise und geplante Streiks
Foto: Corriere della Sera

Italien erwartet im September Verkehrsbeeinträchtigungen durch steigende Kraftstoffpreise, Streiks und Bauarbeiten. Die Regierung verlängert die Steuersenkung auf Diesel, während ein Generalstreik am 26. September droht.

Italiens Verkehrssektor steht im September vor weitreichenden Beeinträchtigungen aufgrund steigender Kraftstoffkosten, geplanter Arbeitsniederlegungen und laufender Infrastrukturarbeiten im gesamten nationalen Netz.

Die Kraftstoffpreise sind stark gestiegen, wobei Diesel auf Autobahnen 2,20 Euro pro Liter übersteigt. Die Regierung hat daraufhin die Senkung der Verbrauchsteuer auf Diesel bis Anfang September verlängert. Umweltminister Gilberto Pichetto Fratin erklärte, dass die Behörden die Marktbedingungen und die globale Angebotsentwicklung prüfen, um zu entscheiden, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Gleichzeitig haben die Gewerkschaften für den gesamten Monat eine Welle von Streiks angekündigt, die Luftfahrt, Regionalverkehr und Bahndienste betreffen und in einem landesweiten 24-stündigen Generalstreik am 26. September gipfeln. Inmitten der geplanten Störungen gab der staatliche Bahnbetreiber Ferrovie dello Stato bekannt, dass er 25 Milliarden Euro aus dem EU-Aufbaufonds nach der Pandemie investiert hat, um 25.000 Kilometer Schienenwege zu modernisieren.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, Il Sole 24 Ore, La Gazzetta dello Sport

Wie Medien es bewerteten

    • Il Messaggero Alarmiert Warnte vor einem möglichen perfekten Sturm für die Weltwirtschaft aufgrund sinkender Ölproduktion und schrumpfender Treibstofflagerbestände.
    • Corriere della Sera Neutral Betonte die Gewinne an den Aktienmärkten und stellte einen leichten Rückgang der Rohölpreise trotz anhaltender Inflationswarnungen fest.
    • Il Messaggero Alarmiert Warnte vor einer drohenden globalen Energiekrise, die durch sinkende Nahost-Produktion und schrumpfende Kraftstoffreserven verursacht wird.
    • Corriere della Sera Neutral Hob die Widerstandsfähigkeit des Marktes und vorübergehende Rückgänge der Rohölpreise hervor, trotz anhaltender Inflationswarnungen der Fed.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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