Invasive Quaggamuschel breitet sich in österreichischen Seen aus

Die invasive Quaggamuschel breitet sich in österreichischen Seen aus und bedroht Ökosysteme und Wasserfreizeit. Erfahren Sie, wie sich die Muschel auswirkt und was Experten empfehlen.
Die invasive Quaggamuschel breitet sich rasant in österreichischen Seen und Gewässern aus und gibt Gewässerökologen und Umweltbehörden Anlass zur Sorge. Ursprünglich in der Schwarzmeerregion heimisch, stört das Weichtier einheimische Ökosysteme, verändert die Wasserchemie und führt zu Biofouling an Unterwasserinfrastruktur und Freizeitgeräten.
Der Gewässerökologe Nikolaus Schobesberger wies auf die möglichen Auswirkungen für Badende und Wassersportler hin, da scharfe Muschelschalen Schwimmer verletzen und sich leicht an Booten und Ausrüstung anhaften können. Um eine weitere Ausbreitung zwischen Gewässern zu verhindern, empfehlen Experten, dass Freizeitnutzer sämtliche Ausrüstung gründlich reinigen, entwässern und trocknen, bevor sie an andere Seen wechseln. Die Behörden überwachen die biologische Invasion weiterhin, um die langfristigen ökologischen Folgen für die österreichischen Süßwassersysteme zu bewerten.
Quellen: Der Standard.