Indisches Frachtschiff sinkt vor Jemens Küste nach Angriff mit Projektil

Ein indisches Frachtschiff ist vor Jemens Küste nach einem Angriff gesunken. Alle 14 Besatzungsmitglieder wurden gerettet. Die Huthi-Rebellen werden verdächtigt.
Ein unter indischer Flagge fahrendes Holzschiff, die MSV Faize Noore Oliya, ist vor der Küste Jemens nach einem Angriff durch ein Projektil oder ein unbemanntes Boot gekentert und gesunken.
Alle 14 Besatzungsmitglieder, darunter 13 indische Staatsangehörige, wurden von der jemenitischen Küstenwache gerettet und in den Hafen von Mocha gebracht. Das Schiff war von Dschibuti aus unterwegs, bevor es im Roten Meer angegriffen wurde.
Indiens Schifffahrtsminister Sarbananda Sonowal verurteilte den "unprovozierten Angriff" und kündigte zusätzliche Maßnahmen zum Schutz der Seeleute in der Region an.
Während jemenitische Regierungsvertreter und Medienberichte vermuten, dass Huthi-Rebellen für den Angriff verantwortlich sind, hat die Miliz die Verantwortung nicht sofort übernommen.
Quellen: BBC News, Der Spiegel, DW, Die Zeit, ORF.
Quellen
- ORF — Rotes Meer: Schiff sinkt nach Beschuss vor Küste des Jemen
- Der Spiegel — Nahost: Möglicher Angriff der Huthis - Seedrohne versenkt Frachtschiff vor der Küste Jemens
- BBC News — Projectile sinks Indian-flagged ship off Yemen coast
- DW — News kompakt: Indisches Schiff sinkt nach Beschuss vor Jemen
- Die Zeit — Huthi-Miliz im Jemen: Huthi-Milizen töten 58 jemenitische Soldaten
Frühere Berichterstattung
- 9. Aug. 2026, 21:30 UTCHuthi-Angriffe zielen auf Saudi-Aramco-Raffinerie und Stellungen im Jemen