Georgiens Zivilgesellschaft kämpft drei Jahre nach NGO-Beschränkungen ums Überleben

Drei Jahre nach restriktiven Maßnahmen gegen NGOs in Georgien ist die Zivilgesellschaft in einer tiefen Krise: Viele Gruppen mussten schließen oder ihre Arbeit drastisch reduzieren.
Drei Jahre nach der Einführung restriktiver Maßnahmen gegen Nichtregierungsorganisationen in Georgien befindet sich der Sektor der Zivilgesellschaft des Landes weiterhin in einer tiefen Krise. Zahlreiche gemeinnützige Gruppen wurden aufgrund legislativer und finanzieller Belastungen gezwungen, ihre Tätigkeit einzustellen oder ihre Aktivitäten drastisch einzuschränken. Trotz dieser Herausforderungen ist die basisnahe Zivilgesellschaft nicht vollständig verschwunden, doch ihre Fähigkeit, wesentliche Dienste zu erbringen, ist stark eingeschränkt.
In abgelegenen Regionen wie dem Adscharischen Gebirge leisteten lokale Initiativen zuvor wichtige Unterstützung, darunter den Zugang zur Gesundheitsversorgung für isoliert lebende Einwohner. Aktivisten und verbliebene Organisationen arbeiten weiterhin unter erhöhter Unsicherheit und versuchen, kritische soziale Lücken zu schließen, während sie sich mit regulatorischen Hürden auseinandersetzen, die ausländisch finanzierten und unabhängigen Einrichtungen auferlegt wurden.
Quellen: OC Media