Fünfzig Jahre nach dem Zypernkonflikt von 1974: Das Dritte Wiener Abkommen bleibt der Schlüssel zum Verständnis der Teilung

Fünfzig Jahre nach dem Zypernkonflikt von 1974: Das Dritte Wiener Abkommen bleibt der Schlüssel zum Verständnis der Teilung
Foto: Phileleftheros (philenews)

Fünfzig Jahre nach dem Zypernkonflikt von 1974 bleibt das Dritte Wiener Abkommen von 1975 ein Schlüsseldokument für das Verständnis der Teilung der Insel.

Nach dem militärischen Konflikt von 1974 auf Zypern führten massive Bevölkerungsverschiebungen dazu, dass Tausende von griechischen Zyprioten in den Süden und türkischen Zyprioten in den Norden vertrieben wurden. Im August 1975 einigten sich die Verhandlungsführer unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen auf das Dritte Wiener Abkommen, um dringende humanitäre Bedürfnisse der Vertriebenen zu adressieren.

Obwohl ursprünglich als pragmatische Maßnahme für unmittelbare logistische Belange gedacht, betrachten Historiker das Abkommen als einen entscheidenden Moment, der die bizontale Teilung der Insel faktisch verfestigte. Fünf Jahrzehnte später bilden die damals etablierte demografische Trennung und territoriale Struktur weiterhin die Grundlage für diplomatische Bemühungen zur Beilegung des Zypernkonflikts.

Quellen: Phileleftheros (philenews)

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen