Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban verschärfen sich Menschenrechts- und humanitäre Krise in Afghanistan

Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban verschärfen sich Menschenrechts- und humanitäre Krise in Afghanistan
Foto: RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban verschärfen sich Menschenrechts- und humanitäre Krise in Afghanistan: Frauenrechte eingeschränkt, 40 % der Bevölkerung brauchen Hilfe.

Fünf Jahre nach der Rückkehr der Taliban an die Macht in Afghanistan berichten Menschenrechtsorganisationen von einer sich verschärfenden Krise, die durch strenge Beschränkungen der Erwerbstätigkeit, Mobilität und des öffentlichen Lebens von Frauen gekennzeichnet ist. Untersuchungen dokumentieren zunehmende Fälle von geschlechtsspezifischer Gewalt, die ungestraft bleibt, verschärft durch die Auflösung offizieller Institutionen, die zuvor Femizide erfasst hatten.

Die Menschenrechtslage geht einher mit einer schweren wirtschaftlichen Notlage: Etwa 40 % der Bevölkerung sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Trotz grenzüberschreitender Spannungen erreichte ein Hilfskonvoi der Vereinten Nationen mit über 700 Lastwagen und lebenswichtigen Gütern kürzlich Afghanistan über Pakistan.

Gleichzeitig weisen Menschenrechtsaktivisten weiterhin auf justizielle Hürden für Frauen im benachbarten Iran hin, wo strenge Beweisregeln und Todesstrafengesetze Opfer von Missbrauch der Gefahr der Hinrichtung aussetzen.

Quellen: Diário de Notícias (DN), Expresso, Expresso das Ilhas, Jornal Económico, RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Quellen

Frühere Berichterstattung

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