Französische Städte beruhigen sich nach gezielten Ausgangssperren – Macron behält Innenminister

Französische Städte beruhigen sich nach gezielten Ausgangssperren – Macron behält Innenminister
Foto: France24

Nach gezielten nächtlichen Ausgangssperren verlief die Nacht in französischen Städten ruhiger. Premier Lecornu macht radikale linke Gruppen verantwortlich, Macron behält Innenminister Nuñez im Amt.

In französischen Städten verlief die Nacht ruhiger, nachdem in zentralen Stadtvierteln gezielte nächtliche Ausgangssperren in Kraft getreten sind. Das erklärte Premierminister Sébastien Lecornu. Die örtlich begrenzten Bewegungsbeschränkungen wurden in bestimmten Zonen in Paris, Marseille und anderen Regionen eingeführt, nachdem landesweite Demonstrationen am Wochenende zu den Themen Lebenshaltungskosten und Schulstandards in Ausschreitungen und Plünderungen ausgeartet waren.

Lecornu schrieb die Zerstörungen radikalen linken Gruppen und Opportunisten zu und deutete an, dass umfassendere Notstandsbefugnisse erwogen werden könnten, falls es erneut zu Gewalt kommt. Präsident Emmanuel Macron räumte unterdessen operative Versäumnisse ein, nachdem die Polizei während der heftigsten Zusammenstöße kurzzeitig die Kontrolle verloren hatte, was landesweit zu mehr als 2.400 Festnahmen führte. Trotz der Kritik lehnte Macron das Rücktrittsangebot von Innenminister Laurent Nuñez ab und beließ ihn im Amt, um die Sicherheitsreaktion zu koordinieren.

Quellen: BBC News, France24, Politico Europe, STV News, The Guardian.

Quellen

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