Französische Feuerwehr stabilisiert Großbrände – weiterhin hohe Waldbrandgefahr

Französische Feuerwehr stabilisiert Großbrände – weiterhin hohe Waldbrandgefahr
Foto: Le Monde

Feuerwehrkräfte in Südfrankreich stabilisieren mehrere Waldbrände; im Var bleibt der Zugang zu sieben Waldmassiven wegen extremer Brandgefahr gesperrt.

Feuerwehrkräfte in ganz Südfrankreich kämpfen weiterhin gegen Waldbrände, mehrere zentrale Brände sind inzwischen jedoch stabilisiert. Im Département Aude konnten die Einsatzkräfte einen 100 Hektar großen Waldbrand bei Montséret nach dem Einsatz von 240 Feuerwehrleuten, 60 Fahrzeugen und zehn Luftfahrzeugen eindämmen. Die Bewohner des benachbarten Saint-André-de-Roquelongue wurden während des Einsatzes angewiesen, in ihren Häusern zu bleiben. Der nahe gelegene Brand bei Puilaurens ist auf 225 Hektar unwegsamen Geländes weiterhin aktiv, sein Vordringen konnte am Rand jedoch gestoppt werden.

Im Département Var, wo die jüngsten Brände gelöscht wurden, untersagten die Präfekturbehörden wegen extremer Brandgefahr den öffentlichen Zugang zu sieben Waldmassiven. Unterdessen kündigte Verteidigungsminister Sébastien Lecornu für den 17. August einen Besuch in der Gironde an, um den regionalen Wiederaufbau einzuleiten, nachdem der Mega-Brand des Départements unter Kontrolle gebracht werden konnte. Offizielle Statistiken zeigen, dass in diesem Jahr landesweit mehr als 115.000 Hektar verbrannt sind.

Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération, RTBF Info

Quellen

Frühere Berichterstattung

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