Frankreich verhängt Ausgangssperren und Protestverbote nach Unruhen wegen Lebenshaltungskosten

Frankreich verhängt Ausgangssperren und Protestverbote nach Unruhen wegen Lebenshaltungskosten
Foto: Ziarul de Gardă

Frankreich verhängt nach Unruhen wegen Lebenshaltungskosten Ausgangssperren und Protestverbote; fast 2.400 Festnahmen, EU prüft mögliche Online-Einmischung.

Nach weitverbreiteten Unruhen wegen der Lebenshaltungskosten hat Frankreich strenge Maßnahmen ergriffen, um die Ordnung wiederherzustellen und weitere Gewalt zu verhindern. Die Behörden meldeten landesweit fast 2.400 Festnahmen sowie Dutzende verletzte Sicherheitskräfte und erhebliche gewerbliche Schäden. Präsident Emmanuel Macron forderte regionale Verbote nicht genehmigter Wochenenddemonstrationen, wobei von Gewerkschaften organisierte Veranstaltungen in den meisten Gebieten weiterhin erlaubt bleiben. Lokale Behörden in Lyon verhängten ein vollständiges Verbot aller Versammlungen.

Nach nächtlichen Ausgangssperren in Paris und anderen betroffenen Städten kehrte am Dienstagmorgen weitgehend Ruhe ein. Unterdessen untersuchen die Regulierungsbehörden der Europäischen Union mögliche ausländische Online-Einmischung und prüfen, ob pro-russische und rechtsextreme Social-Media-Konten gezielt Aufnahmen der Unruhen verstärkt verbreitet haben, um eine breitere europäische Unruhe zu schüren.

Quellen: Adevărul, Digi24, HotNews, Moldova1, Ziarul de Gardă.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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