Finnischer Freiwilligenkämpfer in Russland inhaftiert – humanitäre Krise in Oleschky

Finnischer Freiwilligenkämpfer in Russland inhaftiert – humanitäre Krise in Oleschky
Foto: Helsingin Sanomat

Ein finnischer Freiwilligenkämpfer ist in Russland inhaftiert worden. Zugleich verschärft sich die humanitäre Lage in der besetzten ukrainischen Stadt Oleschky.

Ein Mann aus Helsinki, der als Freiwilliger aufseiten der ukrainischen Streitkräfte gekämpft hat, ist nach einer Reise nach Afrika in Russland festgenommen und inhaftiert worden. Nach Angaben der Helsingin Sanomat wirft ihm die russische Justiz vor, als Söldner tätig gewesen zu sein. Es handelt sich um den ersten dokumentierten Fall, in dem Moskau einen finnischen Auslandskämpfer inhaftiert.

Gleichzeitig berichten Quellen aus der von Russland besetzten ukrainischen Stadt Oleschky von einer sich verschärfenden humanitären Notlage. Die Bewohner der im Süden gelegenen Stadt, die seit 2022 unter russischer Militärkontrolle steht, leiden unter schweren Engpässen bei lebenswichtigen Gütern. Berichte aus der Region deuten darauf hin, dass der Mangel an Nahrung, Strom, sauberem Wasser und Gas einige Einwohner dazu gezwungen hat, wild wachsende Pflanzen zu essen, um zu überleben.

Quellen: Helsingin Sanomat, Iltalehti

Quellen

Frühere Berichterstattung

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