Finnischer Freiwilligenkämpfer in Russland festgehalten, während Moskau mit Truppenmangel konfrontiert ist

Finnischer Freiwilligenkämpfer in Russland festgehalten, während Moskau mit Truppenmangel konfrontiert ist
Foto: Helsingin Sanomat

Ein finnischer Freiwilligenkämpfer wird in Russland unter Söldnerverdacht festgehalten, während Berichte auf erhebliche Personalprobleme in den russischen Streitkräften hinweisen.

Ein Finne in seinen Fünfzigern, der zuvor für ukrainische Streitkräfte gekämpft hatte, ist in Russland unter dem Vorwurf des Söldnertums inhaftiert worden, nachdem er eine Reise nach Afrika unternommen hatte. Er wird unter dem Pseudonym "Mikael" geführt und ist der erste bekannte Freiwilligenkämpfer aus Finnland, der nach seiner Teilnahme am Konflikt in russische Gewalt geraten ist.

Unterdessen deuten Berichte auf erhebliche personelle Defizite innerhalb der russischen Streitkräfte hin. Ein Wehrpflichtiger namens Maksim sagte gegenüber unabhängigen Medien, dass nur wenige Soldaten aus früheren Rekrutierungswellen an der Front aktiv seien. Die steigenden Verluste und der Mangel an Personal haben Spekulationen über mögliche künftige Mobilmachungen der russischen Regierung neu entfacht.

Quellen: Helsingin Sanomat, Iltalehti

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