Exit-Musikfestival verlegt Standort nach Montenegro wegen staatlichem Druck in Serbien

Exit-Musikfestival verlegt Standort nach Montenegro wegen staatlichem Druck in Serbien
Foto: Danas

Das Exit-Musikfestival verlegt seinen Hauptstandort von Serbien nach Montenegro – offenbar wegen Drucks der serbischen Behörden.

Das Exit-Musikfestival, das als größtes Musikfestival des Balkans gilt, hat seinen Hauptstandort Berichten zufolge von Serbien nach Montenegro verlegt, nachdem es zunehmend unter Druck der serbischen Staatsbehörden geraten war.

Das Festival fand bislang auf der Festung Petrovaradin in Novi Sad statt und zog in früheren Jahren bis zu 50.000 Besucher pro Nacht auf dutzende Bühnen an, mit prominenten internationalen Acts aus der elektronischen Musik. Wie aus einer Berichterstattung des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunks hervorgeht, haben die Organisatoren die Veranstaltung wegen wachsender Spannungen mit der serbischen Regierung über die Grenze verlegt.

Weder die serbischen Staatsbeamten noch die Leitung des Exit-Festivals haben eine öffentliche Erklärung zu den konkreten administrativen oder politischen Streitpunkten hinter diesem Schritt abgegeben.

Quelle: Danas.

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