Europäische Staaten verstärken Sicherheit nach russischen Sabotagewarnungen

Europäische Staaten verstärken Sicherheit nach russischen Sabotagewarnungen
Foto: Corriere della Sera

Europäische Staaten verstärken nach russischen Sabotagewarnungen ihre Sicherheit; Deutschland identifiziert zwei Verdächtige im Fall Leipzig, während die Kämpfe an der Front andauern.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekräftigte, dass "we will not tolerate attacks on EU soil", während europäische Staaten ihre Sicherheitsvorkehrungen gegen mögliche russische hybride Bedrohungen verstärken.

Die Erklärung folgt auf Warnungen des dänischen Geheimdienstes, wonach Moskau Sabotagekampagnen gegen inländische Industrieanlagen vorbereite. Unterdessen identifizierten deutsche Ermittler zwei Verdächtige im Zusammenhang mit Sprengsätzen, die am Flughafen Leipzig entdeckt wurden: einen russischen Staatsangehörigen mit lettischen Dokumenten und einen belarussischen Bürger mit russischen Papieren. Italienische Sicherheitsquellen wiesen anschließend Medienberichte zurück, wonach der belarussische Verdächtige über Italien in den Schengen-Raum eingereist sei.

Gleichzeitig dauern die militärischen Aktionen an den Frontlinien an. Das russische Verteidigungsministerium kündigte eine gezielte Kampagne zur Lahmlegung des ukrainischen Energienetzes an, während ukrainische Drohnenangriffe auf die russische Ölinfrastruktur die inländische Kraftstoffversorgung beeinträchtigt haben und Moskau dazu zwingen, Kraftstoff international zu beschaffen.

Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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