Europäische Sicherheitsbedenken verschärfen sich angesichts russischer hybrider Bedrohungen und Energiespannungen

Europäische Sicherheitsbedenken verschärfen sich angesichts russischer hybrider Bedrohungen und Energiespannungen
Foto: Dagens Nyheter

Europäische Sicherheitsbedenken wachsen angesichts russischer Hybridbedrohungen, Spionage und Energiespannungen. Schweden meldet vereitelte russische Geheimdienstoperation, Ukraine greift Ölraffinerien an.

Europäische Verteidigungsbeamte und Sicherheitsanalysten haben verstärkte Warnungen vor eskalierenden russischen Hybridkriegstaktiken, Spionage und Sicherheitsbedrohungen auf dem gesamten Kontinent ausgesprochen. Nach Vorfällen mit Sabotage, Cyberoperationen und Drohnenstörungen warnten Verteidigungsexperten vor einer gefährlicheren Phase russischer Hybridoperationen, die darauf abzielen, die Widerstandsfähigkeit des Westens zu testen. In Schweden forderte die militärische Führung die NATO-Mitglieder auf, mental auf mögliche Provokationen vorbereitet zu sein, die darauf abzielen, die Solidarität des Bündnisses zu testen, während der schwedische Sicherheitsdienst bestätigte, dass er eine russische Geheimdienstoperation in Stockholm vereitelt habe, die auf politische Entscheidungsprozesse abzielte.

Gleichzeitig haben sich die Spannungen um Energieinfrastruktur und Sanktionsdurchsetzung verschärft. Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete die europäischen Beschlagnahmungen von sanktionsumgehenden Öltankern als Piraterie und drohte mit Vergeltung, was der schwedische Premierminister Ulf Kristersson auf die Frustration des Kremls zurückführte. Inzwischen meldete die Ukraine erfolgreiche Langstreckendrohnenangriffe auf Ölraffinerien in den russischen Regionen Baschkortostan und Jaroslawl.

Quellen: Dagens Industri, Dagens Nyheter, Svenska Dagbladet, SVT, Sydsvenskan

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen