Europäische Sicherheitsbedenken nach deutschen Drohnenvorfällen und baltischen Warnungen nehmen zu

Europäische Sicherheitsbedenken nach deutschen Drohnenvorfällen und baltischen Warnungen nehmen zu
Foto: Dagens Nyheter

Europäische Sicherheitsbedenken wachsen nach deutschen Drohnenvorfällen und baltischen Warnungen vor russischer hybrider Kriegsführung. Schweden und Estland rufen zu erhöhter Wachsamkeit auf, während die Ukraine Ölraffinerien in Russland angreift.

Europäische Verteidigungsexperten und Militärbeamte haben vor einer Eskalation der hybriden Kriegsführung Russlands gewarnt und dabei auf zunehmend aggressive verdeckte Operationen auf dem gesamten Kontinent verwiesen. Sicherheitsanalysten hoben einen kürzlichen Vorfall mit bewaffneten Drohnen in der Nähe des Flughafens Leipzig in Deutschland hervor und warnten, dass verdeckte Aktionen auf gefährlichere Störungen der Verkehrsinfrastruktur abzielen.

Als Reaktion darauf forderte die schwedische Militärführung die Bürger und die Streitkräfte auf, sich mental auf mögliche russische Provokationen vorzubereiten, die darauf abzielen, den Zusammenhalt der NATO zu testen. Der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur warnte ebenfalls, dass die bevorstehenden Wahlen in den Ostseeanrainerstaaten einem erhöhten Risiko ausländischer Einmischung ausgesetzt seien, und erklärte, dass "Russia is looking for opportunities to influence our societies."

Gleichzeitig führten ukrainische Streitkräfte Langstreckenangriffe gegen Ölraffinerien in den russischen Regionen Baschkirien und Jaroslawl durch. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj meldete erfolgreiche Treffer, während russische Beamte die Auswirkungen der Angriffe herunterspielten.

Quellen: Dagens Industri, Dagens Nyheter, Svenska Dagbladet, SVT, Sydsvenskan

Quellen

Frühere Berichterstattung

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