Europäische Nationen und die USA erweitern Weltraumverteidigungsfähigkeiten angesichts wachsender Sicherheitsbedenken
Westliche Regierungen beschleunigen die Stärkung militärischer Weltraumfähigkeiten angesichts wachsender geopolitischer Risiken und Bedrohungen für die Satelliteninfrastruktur.
Westliche Regierungen beschleunigen ihre Bemühungen zur Stärkung militärischer Weltraumfähigkeiten angesichts wachsender geopolitischer Risiken und Sicherheitsbedrohungen für die Satelliteninfrastruktur.
Im Vereinigten Königreich hat die Royal Air Force ihre erste spezielle Weltraumverteidigungseinheit aufgestellt, die No. III Space Effects Squadron, mit dem Ziel, Kommunikations- und Navigationssatelliten aktiv vor feindlichen Störungen zu schützen. Gleichzeitig hat Großbritannien der Weltraumtechnologie im Rahmen seiner überarbeiteten Verteidigungsbeschaffungsstruktur Priorität eingeräumt, um die heimische Industrie zu unterstützen.
Unterdessen weiten europäische Verteidigungsführer ihre Bemühungen zur Entwicklung souveräner Satellitensysteme aus, um die Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten zu verringern. In Washington hat die U.S. Space Force Berichten zufolge SpaceX im Rahmen einer neuen Vereinbarung exklusiven Zugang zu klassifizierten Weltraumverfolgungsdaten gewährt, um die kommerzielle und militärische Zusammenarbeit zu verbessern.
Quellen: BBC News, Breaking Defense, Defense News, ORF, UK Defence Journal
Quellen
- Defense News — Europe’s push to reduce US reliance is reshaping the defense space market
- UK Defence Journal — Britain puts space at centre of defence buying revolution
- ORF — London schützt Satelliten mit neuer Weltraumeinheit
- Breaking Defense — EXCLUSIVE: SpaceX given unique access to classified DoD space tracking data, sources say
- BBC News — Watch: The arms race in space explained