EU-Außenbeauftragte Kallas weist US-Zölle wegen Zwangsarbeitsvorwürfen zurück

EU-Außenbeauftragte Kallas weist US-Zölle wegen Zwangsarbeitsvorwürfen als unbegründet zurück und verteidigt die Regulierungsstandards der Union.
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die US-Begründung für neue Handelszölle auf europäische Waren zurückgewiesen und die Behauptungen über eine schwache Durchsetzung von Zwangsarbeitsverboten innerhalb der Union als unbegründet bezeichnet.
Bei den ASEAN-Treffen in Manila verteidigte Kallas die Regulierungsstandards der Union und wies die Rechtfertigung Washingtons für die neuen Handelsbeschränkungen entschieden zurück. „You cannot say that about the European Union“, sagte Kallas und betonte, dass die EU-Gesetzgebung zu Zwangsarbeit im Vergleich zu globalen Standards streng sei.
Ihre Äußerungen folgen auf die Ankündigung Washingtons, neue Importzölle auf europäische Waren wegen angeblicher Mängel bei der Arbeitsaufsicht zu erheben. Europäische Beamte verteidigen weiterhin die Regulierungsbilanz der Union gegen die US-Maßnahmen.
Quellen: Digi24