Erdbeben in Kolumbien: Opferzahlen gehen weit auseinander

Erdbeben in Kolumbien: Opferzahlen gehen weit auseinander
Foto: Index

Nach einem schweren Erdbeben in Westkolumbien gehen die Opferzahlen internationaler Medien weit auseinander. Rettungskräfte suchen weiter nach Verschütteten.

In Westkolumbien laufen Rettungsarbeiten, nachdem ein Erdbeben der Stärke 7,4 nahe San José del Palmar im Departamento Chocó die Region erschüttert hat. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von etwa 80 bis 107 Kilometern und war in Bogotá, Medellín und Cali deutlich zu spüren.

Die gemeldeten Opferzahlen internationaler Nachrichtenagenturen weichen erheblich voneinander ab, während die Katastrophenhilfe läuft. Avaz berichtete von mindestens 47 Toten, CDM von mindestens 75 Todesopfern, und Index gab an, dass die Zahl der Toten auf über 80 gestiegen sei. In Cali bestätigte Bürgermeister Alejandro Eder, dass mindestens 20 Gebäude eingestürzt seien und Menschen unter den Trümmern eingeschlossen seien. Suchteams bleiben im Einsatz, während die Behörden versuchen, das volle Ausmaß der Katastrophe zu ermitteln.

Quellen: Avaz, CDM, HRT Vijesti, Index, Klix

Quellen

Frühere Berichterstattung

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