Dutzende Tote nach Goldminen-Einsturz in der Zentralafrikanischen Republik befürchtet

Bei einem Erdrutsch und Einsturz einer Goldmine in der Zentralafrikanischen Republik werden Dutzende bis über hundert Tote befürchtet. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden.
Ein massiver Erdrutsch und Einsturz in einer handwerklichen Goldmine in der Zentralafrikanischen Republik hat nach Angaben lokaler Beamter und Augenzeugen Dutzende bis über hundert Arbeiter das Leben gekostet.
Das Unglück ereignete sich im westlichen Bergbaugebiet nahe der Grenze zu Kamerun, etwa 50 Kilometer von der Stadt Baboua entfernt. Große Erdmassen stürzten direkt auf Menschen, die in der offenen Grube und in unterirdischen Schächten arbeiteten. Rettungskräfte und Freiwillige suchen weiterhin das Gelände ab, obwohl die Aussichten, Überlebende zu finden, rapide sinken.
Die Opferzahlen bleiben unterschiedlich: Erste Berichte deuten auf mindestens 30 Tote hin, während andere Schätzungen von mehr als 100 Toten und mehreren Verletzten ausgehen. Informelle und unregulierte Bergbauaktivitäten sind in dem rohstoffreichen Land weit verbreitet und führen häufig zu tödlichen strukturellen Versagen.
Quellen: Aftenposten, Die Zeit, Helsingin Sanomat, Morgunblaðið, Tagesschau
Quellen
- Die Zeit — Zentralafrikanische Republik: Mindestens 30 Tote bei Einsturz von Goldmine in Zentralafrika
- Aftenposten — Gullgruve kollapset i Den sentralafrikanske republikk – minst 100 døde
- Morgunblaðið — „Jarðvegurinn hrundi algjörlega og gróf fólk“
- Helsingin Sanomat — Keski-Afrikan tasavalta | Ainakin 100 kuollut maanvyöryssä laittomalla kultakaivoksella
- Tagesschau — Mehr als 100 Tote bei Einsturz von Goldmine in Zentralafrika