Dürre treibt europäische Energiepreise in die Höhe, während globale Klimarisiken zunehmen

Dürre treibt europäische Energiepreise in die Höhe, während globale Klimarisiken zunehmen
Foto: NRC

Dürre in Osteuropa treibt die europäischen Strompreise in die Höhe; UN warnt vor Ernährungsunsicherheit; Niederlande kritisieren Umweltpolitik.

Dürrebedingte Kühlwasserknappheit in Kraftwerken Osteuropas hat einen starken Anstieg der Strompreise in ganz Europa ausgelöst, auch in den Niederlanden. Die niederländischen Großhandelsstrompreise stiegen auf 150 bis 200 Euro pro Megawattstunde, gegenüber etwa 80 Euro im Vormonat, was vor allem Verbraucher mit dynamischen Verträgen betrifft.

Gleichzeitig warnte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, dass El Niño-bedingte Dürren, Überschwemmungen und extreme Hitze bis Ende 2027 fast 50 Millionen weitere Menschen in Ernährungsunsicherheit stürzen könnten.

Unterdessen steht die Umsetzung der Umweltpolitik in den Niederlanden in der Kritik: Kritiker bemängeln, dass die jüngste Gesetzgebung, die Bekleidungshersteller für Fast-Fashion-Abfälle zur Verantwortung ziehen soll, die Kreislaufwirtschaft nicht gefördert habe, da Unternehmen ihre Verpflichtungen für minimale Gebühren abkaufen.

Quellen: NOS (Nederlandse Omroep Stichting), NRC, NU

Wie Medien es bewerteten

    • NOS (Nederlandse Omroep Stichting) Neutral NOS konzentriert sich auf die sachliche Berichterstattung über die von Copernicus gemessenen rekordhohen globalen Ozeantemperaturen.
    • NRC Vorsichtig NRC reflektiert über die emotionale Belastung und die rasche Entwicklung des Klimajournalismus über fünfundzwanzig Jahre.
    • NU Skeptisch NU hinterfragt, ob direkte persönliche Erfahrungen mit dem Klimawandel die langfristige öffentliche Dringlichkeit wirksam erhöhen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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