Schwere Dürre und strukturelle Defizite belasten das rumänische Stromnetz

Schwere Dürre und strukturelle Defizite belasten das rumänische Stromnetz
Foto: G4Media

Rumäniens Stromnetz steht unter Druck: Schwere Dürre reduziert Wasserkraft, strukturelle Defizite wie fehlende Speicher und Netzengpässe verschärfen die Lage.

Rumänien steht vor akuten operativen Belastungen seines nationalen Stromsystems, da eine schwere hydrologische Dürre die Wasserkraftproduktion drastisch reduziert. Analysen zeigen, dass das Land zwar über eine nominale installierte Leistung von etwa 19 Gigawatt verfügt, die Erzeugung jedoch in extremen Trockenperioden häufig auf etwa ein Drittel dieses Potenzials fällt.

Kritisch niedrige Wasserstände der Donau haben die konventionelle Wasserkrafterzeugung verringert und setzen die Ausgleichsmechanismen stark unter Druck. Energieanalysten weisen darauf hin, dass strukturelle Engpässe die Stabilität weiterhin beeinträchtigen, insbesondere der schnelle Ausbau erneuerbarer Energien ohne angemessene Netzintegration, das Fehlen von Großspeichern und verzögerte Modernisierungsprojekte. Ohne ausreichende Speicher- und Übertragungsflexibilität bleibt das nationale Netz bei ungünstigen Klimabedingungen anfällig.

Quellen: G4Media.

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