Die Linke führt Berlin-Umfrage an, während korrigierte Sitzverteilung Mandat an AfD verschiebt

Die Linke führt Berlin-Umfrage an, während korrigierte Sitzverteilung Mandat an AfD verschiebt
Foto: Die Zeit

Vor der Berlin-Wahl führt Die Linke in einer Forsa-Umfrage mit 22 Prozent. CDU und AfD liegen gleichauf bei 18 Prozent, die SPD bei 12 Prozent.

Vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus führt Die Linke in einer Umfrage von Forsa mit 22 Prozent, getragen vor allem von starker Unterstützung unter jüngeren Bevölkerungsgruppen. Die Christlich Demokratische Union (CDU) und die Alternative für Deutschland (AfD) folgen mit jeweils 18 Prozent gleichauf, während die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) mit 12 Prozent zurückliegt.

Unterdessen wurde ein administrativer Übermittlungsfehler in Spandau korrigiert, wodurch ein Direktmandat vom CDU-Kandidaten Bettina Meißner auf den AfD-Kandidaten Tommy Tabor überging. Die Korrektur beseitigte Überhangmandate und verringerte die Gesamtgröße des Abgeordnetenhauses um fünf Mandate.

Wahlanalysen heben unterschiedliche demografische Trends in der Hauptstadt hervor. Die Beteiligung bleibt unter Bewohnern mit Migrationshintergrund in Bezirken wie Neukölln geringer. Zugleich berichten Medien über wachsendes Interesse an der AfD unter einigen jungen Wählern türkischer Herkunft, die Bedenken hinsichtlich öffentlicher Sicherheit und wirtschaftlicher Stabilität anführen.

Quellen: Correctiv, DW, FAZ, Tagesschau, Die Zeit

Quellen

Frühere Berichterstattung

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