Deutschland verzeichnet Rückgang der Asylanträge trotz politischer Proteste und AfD-Umfragegewinnen

Die Asylanträge in Deutschland sind im Juli stark gesunken, während politische Proteste und Umfragegewinne der AfD die Schlagzeilen bestimmen.
Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist im Juli stark gesunken: 4.311 Erstanträge wurden registriert, fast die Hälfte der im Juli 2025 verzeichneten Gesamtzahl, wie das Innenministerium mitteilte. Der Rückgang spiegelt einen breiteren Abwärtstrend bei den Erstanträgen in den letzten sechs Monaten wider.
Unterdessen bleiben die politischen Spannungen im ganzen Land bestehen. In Plauen (Sachsen) versammelten sich Tausende und forderten den Rücktritt der Bundesregierung bei Demonstrationen, die von "Einigkeit für Deutschland" organisiert wurden. Während die FAZ sich auf Polizeischätzungen von rund 10.000 Teilnehmern berief, merkte Die Zeit an, dass die Behörden die genaue Teilnehmerzahl zunächst nicht bestätigt hatten.
In Berlin schlug der SPD-Kandidat Steffen Krach Polizeikontrollen vor, um überhöhten Mieten entgegenzuwirken. Unabhängig davon zeigte der jüngste Deutschlandtrend, dass die AfD ihren Vorsprung gegenüber der Union (CDU/CSU) ausgebaut hat.
Quellen: DW, Der Spiegel, Die Zeit, FAZ, Tagesschau
Quellen
- Tagesschau — Zahl der Asylerstanträge im Juli auf 4.311 gesunken
- DW — Deutschlandtrend: AfD vergrößert Vorsprung vor der Union
- Die Zeit — Protest gegen Bundesregierung: «Diese Regierung muss weg» - viel Zulauf für Demo in Plauen
- Der Spiegel — Berlin: SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach will Polizeikontrollen gegen Mietwucher
- FAZ — Deutschland-Liveblog: Zehntausend Demonstranten bei Kundgebung gegen Bundesregierung
Frühere Berichterstattung
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